Neuerungen im familienrechtlichen Unterhaltsrecht

Das Bundesgericht hat in den letzten Monaten wichtige Fragen zum familienrechtlichen Unterhalt geklärt und teilweise eine Praxisänderung vorgenommen. Namentlich kommt künftig für die Berechnung der Unterhaltsansprüche der Kinder oder des Ehegatten nur noch eine bestimmte Methode zur Anwendung (die sog. zweistufige Methode mit Überschussverteilung). Für den nachehelichen Unterhalt bei Scheidung ergaben sich zudem Relativierungen hinsichtlich der Fragen, wann es einem Ehegatten nach der Scheidung (oder Trennung) zumutbar ist die Erwerbstätigkeit wieder aufzunehmen (Erwerbspensum) sowie welche Arbeitstätigkeit als standesgemäss gilt (Erwerbsarbeit). Auf diese Punkte ist nachfolgend näher einzugehen.

Neuerungen im familienrechtlichen Unterhaltsrecht2021-06-24T13:37:17+00:00

Revision des schweizerischen Erbrechts: Was sich ändert

Am 10. April 2021 ist die Referendumsfrist betreffend einen ersten Teil der Revision des schweizerischen Erbrechts ungenutzt abgelaufen. Damit werden die Gesetzesänderungen auf den 1. Januar 2023 in Kraft treten. Notwendig wurden diese Anpassungen aufgrund der Veränderung verschiedener gesellschaftlicher Rahmenbedingungen (zu nennen ist beispielhaft die gestiegene Lebenserwartung oder die Vervielfältigung familiärer Lebensformen). Was die wichtigsten Punkte der Erbrechtsrevision sind und was dies konkret für die Nachlassplanung bedeutet, wird nachfolgend aufgezeigt.

Revision des schweizerischen Erbrechts: Was sich ändert2021-06-24T13:33:17+00:00

Arbeitszeugnisse: Was Sie beachten sollten

Enthält das Zeugnis alle relevanten Inhalte? Was sagen die verwendeten Formulierungen über mei-ne Arbeitsleistungen aus? Und was hatte es nochmal mit diesen sogenannten Codierungen auf sich? Das und mehr klären wir in diesem Beitrag auf.

Arbeitszeugnisse: Was Sie beachten sollten2021-05-20T08:25:11+00:00

Schulrecht – Was kann ich tun, wenn ich mit meiner Note nicht einverstanden bin?

Welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, gegen eine zu Unrecht vergebene Note vorzugehen? Zunächst sei erwähnt, dass in den entsprechenden Reglementen der Bildungseinrichtungen die Grundsätze der Leistungsbeurteilung zumeist festgelegt sind. Diese Reglemente geben sodann einen Hinweis darauf, was eine Note bewertet und wie sie sich zusammensetzt. Betreffend die eigentliche Vergabe von Noten sind die Lehrpersonen hingegen frei. Auf was es dabei zu achten gilt, zeigen wir in unserem Beitrag auf.

Schulrecht – Was kann ich tun, wenn ich mit meiner Note nicht einverstanden bin?2021-04-23T07:03:56+00:00

Mietrechtliche Fragestellungen aus dem Alltag

In der Beziehung zwischen Mieter und Vermieter kommt es nicht nur hinsichtlich des Mietzinses immer wieder zu Konflikten. Uneinigkeiten bestehen oftmals auch in Bezug auf den Unterhalt des Mietobjekts. Dabei gilt es primär zu klären, wer welchem Unterhalt nachzukommen respektive wer die entsprechenden Unterhaltskosten zu tragen hat.

Mietrechtliche Fragestellungen aus dem Alltag2021-04-23T07:04:00+00:00

Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Zeiten des CORONAVIRUS

Der Bundesrat hat am 16. März 2020 infolge des Ausbruchs des Coronavirus die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» eingestuft. Angesichts der vom Bundesrat verordneten Massnahmen wie der Schliessung der Läden, Restaurants, Bars sowie der Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe oder dem Veranstaltungsverbot stellen sich zahlreiche arbeitsrechtliche Fragen.

Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Zeiten des CORONAVIRUS2021-05-20T08:28:52+00:00

«Der beste Nachbar bleibt der, den man von weitem grüsst»

Ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis kann sich schnell durch ungewünschte Verhaltensweisen trüben. Denkbar sind unter anderem Streitigkeiten verursacht durch überragende Äste der Nachbarsbäume, Störungen durch Lärm, zu starke Aussenbeleuchtung oder bauliche Massnahmen des Nachbarn, welche das eigene Grundstück tangieren.

«Der beste Nachbar bleibt der, den man von weitem grüsst»2021-04-23T07:04:08+00:00

Die Scheidung und ihre Folgen

Will sich ein Ehegatte scheiden lassen, hat er ein Gesuch beim Gericht am eigenen oder am Wohnsitz des Ehegatten zu stellen. Sind sich die Ehegatten über die Scheidungsfolgen einig, ist ein Gesuch um Scheidung auf gemeinsames Begehren möglich. Können sich die Ehegatten hingegen zwar über die Auflösung der Ehe, nicht aber über sämtliche Nebenfolgen einigen, können sie beim Gericht die Scheidung beantragen und erklären, dass das Gericht die Scheidungsfolgen beurteilen soll. Weigert sich ein Ehegatte, sich scheiden zu lassen, ist frühestens nach zwei Jahren des Getrenntlebens die Klageeinreichung möglich. Vor Ablauf dieser Frist kann ein Ehegatte die Scheidung auf Klage hin nur verlangen, wenn ihm die Fortsetzung aus schwerwiegenden Gründen, die ihm nicht zuzurechnen sind, nicht zugemutet werden kann. Diese Hürde ist jedoch sehr hoch; zu denken ist beispielsweise an Fälle der physischen und psychischen Gewalt oder das Führen einer einseitigen Scheinehe durch den Ehegatten.

Die Scheidung und ihre Folgen2021-05-20T08:28:13+00:00